Frühlings Pesto

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So ein Frühlings Pesto ist schnell gemacht und schmeckt hervorragend.

In diesem Pesto habe ich Bärlauch, Girsch, Löwenzahn, Schnittlauch, Vogelmiere u. Persischer Ehrenpreis verarbeitet.

Rezept für 3 – 4 Portionen:
Nudeln  ca. 800 g
große Hand voll Kräuter wie oben erwähnt oder je nach Verfügbarkeit
kleine Hand voll Cashew
etwas Salz
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Zitronensaft
gutes Olivenöl
Parmesan nach Geschmack

Zubereitung:
Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen und die Nudeln darin bissfest kochen.
Cashew ohne Fett in der Pfanne etwas rösten und in einen Mörser mit dem Knoblauch und etwas Salz mörsern. Die Kräuter hacken und dann mit dem Mörserinhalt, Zirtronensaft und dem Ölivenöl vermengen. Das Pesto mit den Nudeln vermischen und anrichten. Wer Lust hat kann noch ein wenig Parmesan darüber streuen.
LASST ES EUCH SCHMECKEN!

Girsch

Der Girsch gilt bei Gärtnern als lästiges Unkraut, da er mit unterirdischen Trieben stark wuchert. Girsch ist aber auch ein wohlschmeckendes Wildgemüse.

Doldenblütler: 30 – 100 cm
Wuchsart: wuchert sehr stark, bildet Kolonien
Merkmal: kahler, 3eckiger, kantiger Stängel mit einer Furche
Blätter: eiförmig-länglich mit gesägtem Rand, die 1. Blätter sind oft zweispaltig (siehe Bild mit rotem Pfeil)
Blüten: unscheinbar weiß, Juni – Juli
Frucht: 3 – 4 mm eiförmig – Kümmelähnlich
Vorkommen: in fast ganz Europa in Gärten, Laubwäldern und Gebüschen
Sammeln: Blätter im Frühling
Zubereitung: Salat, Gemüse, Suppen, Aufstrich
Der Geruch und Geschmack erinnert an Spinat und Petersilie.
Inhalt: Kalium, Vitamin C, Karotin und Eisen

 

 

Kräuterspaziergang

Wir hatten herrliches Wetter und die Kinder lernten viel interessantes über essbare Wildkräuter. Alle waren so mutig und kosteten auch!! In der Schule belegten wir dann Butterbrote mit den gesammelten Kräutern, mixten uns einen köstlichen Kräuter/Obst Smoothie und tranken Kräutertee.

 

 

Kräuterspaziergang Volksschule

Vogelmiere

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Vogelmiere, Hendldarm, Hustdarm, Mäusedarm ein Wildkraut mit vielen Namen und Möglichkeiten. Die Vogelmiere begleitet den Menschen schon seit der Eiszeit und ist das ganze Jahr (in den gemäßigten Zonen), besonders aber im Frühling, Sommer zum Ernten. Sie kann zu Salat, Aufstrich, Pesto oder Creme verarbeitet werden.

Vogelmiere ist desinfizierend, schleimlösend und schmerzstillend, juckreizstillend, regenerierend.

Inhaltsstoffe: Vitamine, Saponine, Flavonoide, Cumarine, Mineralien, Oxalsäure, Zink und ätherische Öle

Die Vogelmiere ist ein Nelkengewächs.
Größe, Wuchsart: einjährige, krautige Pflanze, die niederliegend 3 – 40 cm lange Stängel bildet, wie kleine Rasentepiche
Stängel: behaart, rund, „Darm“ innen siehe Foto
Blätter: Die unteren Blätter sind gewöhnlich kurz gestielt, die oberen Blätter sitzen direkt am Stängel.
Blüten: fünf Kelchblätter, fünf Kronblätter, weiß 3-5 mm, März – Okt.
Samen: eine Pflanze bildet bis zu 10.000 Samen

Die Vogelmiere wird auch meist als Unkraut bezeichnet, doch in den Gärten und Weinbergen schützt sie den Boden vor Austrocknung.

50 Gramm Vogelmierensalat entsprechen in etwa dem Vitamin C Bedarf eines Erwachsenen. Man sollte aber nicht zu viel davon essen.