Grundrezept Kräuteröl

Rezept: Gib die gesammelten Kräuter deiner Wahl in ein Glas und fülle diese mit einem gutem Öl (ich bevorzuge Olivenöl) auf. Wichtig dabei ist, dass die Kräuter gut mit dem Öl abgedeckt sind. Lass die Kräuter etwa 5 – 6 Wochen lang an einem dunklem Ort ziehen. Ab und zu schütteln. Danach kannst du das Öl abseihen und verwenden.

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Hopfen (Humulus)

Hofpen 2

Hopfen ist ein Hanfgewächs (Cannabaceae) und kommt auf der Nordhalbkugel vor.

Wuchsart: schnellwachsende, krautig wachsende einjährige Kletterpflanze

Merkmal: Die Stängel und Blattstiele haben Klimmhäckchen, mit denen sie sich nach oben ranken.

Inhaltsstoffe: Hopfenbitter (stickstoffrei), ätherisches Öl, Eugenol, Humulon, Humulen, Lupulon, Lupulin, Gerbsäure, Harze, Campesterol, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Farnesol, Isovalerinsäure

Sammelzeit: junge Sprossen im Frühling, Fruchtzapfen bzw. Ähren im Spätsommer

Verwendung: junge Sprossen als Gemüse, Zapfen als Tee frisch, getrocknet oder als Tinktur

Wirkung: beruhigend

Kräuterspaziergang

16. April 2016    10:00 – 12:00 Uhr   Baden bei Wien

Du würdest gerne wissen, was in der näheren Umgebung von Baden bei Wien wächst und wie man die Wildkräuter verwenden kann. Wir machen einen 2stündigen Spaziergang oder treffen uns in unserem Kräutergarten (je nach Witterung) und du lernst mehr über die Wildkräuter aus deinem Umfeld. Bitte gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung!
Kosten: € 20,- /Person
Treffpunkt: Wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.
INFO u. ANMELDUNG:  wildkraeuter@joando.at, Tel. 0676/9661707


Das war unser Kräuterspaziergang im April 2016:

Löwenzahn

 

 

LÖWENZAHN – TARAXACUM OFFICINALE

Umgangssprachlich: Kuhblume, Pusteblume
Familie: Asteraceae (Korbblütler)
Größe: 10 bis 50 cm
Blätter: lang, lanzettlich, unregelmäßig eingeschnitten
Blüten: gelb, an einem röhrenförmigen Stängel
Stängel: dicke Pfahlwurzel, hellbraun
Wuchsform: grundständige Rosette, mehrjährig
Verbreitung: Europa, Wiesen, Weiden, Äcker, etc.
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Flavonoide, Cumarine, Schleimstoffe, im Frühjahr Zucker (Fructose) – ca. 18 %, im Herbst Inulin ca. 2 %, etc.
Wirkung: bitter tonisch, steigert mild die Gallensekretion, hilfreich bei Leberbeschwerden, Gicht- u. rheumatischen Beschwerden, äußerlich bei Ekzemen u. Hautbeschwerden
Verwendung: Wurzel: Kaffeeersatz, reinigend für Nieren u. Leber
     Blätter: Salat, Kinder sollten nicht zu viel davon essen!
     Blüten: Honig
     Knospen: Essig einlegen
     Saft: gegen Warzen

 

 

Gänseblümchen

Familie: Korblütler
Größe: 4 – 15 cm
Blätter: Blattrosette, 6 – 40 mm lang, 4 – 20 mm breit
Blüten: 4 – 11 mm weiß, März – Nov.
Arten: 15 versch. Arten
Verbreitung: Europa, Amerika, Neuseeland, Weiden, Park, Gärten
Sammeln: Blüten für Salat, Kapernersatz, Tee, Tinkturen
Inhaltsstoffe: Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle, Anthoxanthin, Flavonoide, Fumarsäute, Schleim, Inulin
Aberglaube: Das Gänseblümchen ist einer der ersten Frühlingsboten.  Nachdem man die ersten drei Gänseblümchen im Frühjahr zu sich genommen hat,  dann hat man das ganze Jahr keine Zahnschmerzen, Augenbeschwerden oder Fieber.
Die Gänseblümchen wurden auch am Johannistag mittags zwischen 12 und 13 Uhr gepflückt, und am Körper getragen. Denn so ging den Arbeitern bei der Arbeit nichts mehr schief.
Verwendung: Das Gänseblümchen wird auch als Orakel verwendet. Die einzelnen Blütenblätter einer Blüte werden abgezupft und mit einem Abzählreim verbunden  ( … liebt mich, liebt mich nicht, liebt mich…..).

Werden von Bienen, Hummeln, Schwebfliegen u. Fliegen besucht.

Schafgarbe

HANDY 118

ACHILLEA MILLEFOLIUM agg – SCHAFGARBE

Familie: Asteraceae (Korbblütler)
Größe: 20 – 80 cm
Staude: behaart
Blätter: 2 – 3fach gefiedert, wechselständig, lanzettliche Form
Blüten: Doldentrauben, weiß, rosa
Verbreitung: Europa, Wiesen, Ödland, Wegränder, etc.
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Gerb- u. Bitterstoffe, Flavonoide, Schleimstoffe
Wirkung: Entzündungshemmend, wundheilend, verdauungsfördernd, beruhigend, kräftigend, durchblutungsfördernd. Nerven- , Kopf- u. Zahnschmerz
Verwendung: 
     Blätter: Salat, Suppe, Topfen
     Blüten: alk. Tinktur (fördert Gallensekretion), Öl, Tee, äußerlich bei Gelenksentzündung u. kleinen Wunden