Grundrezept Sauerteigbrot

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Rezept:

  • 3 EL Mehl + 3 EL warmes Wasser verrühren, mit Folie abdecken und 2 Tage bei 25 – 28°C stehen lassen.
  • 3 El Mehl + 3 EL Wasser unterrühren, mit Folie abdecken und 1 Tag stehen lassen.
  • 100 g Mehl + 100 g Wasser unterrühren, mit Folie abdecken und wieder 1 Tag stehen lassen.
  • Die Hälfte des Sauerteiges in eine Schüssel geben und die andere Hälfte für das nächste Brot in einem Schraubglas (im Kühlschrank) aufbewahren.
  • 100 g Kräuter nach Wahl klein schneiden und mit 300 g warmen Wasser pürieren.
  • Zum Sauerteig in der Schüssel kommen nun 500 g Mehl nach Wahl, das „Kräuterwasser“, Gewürze (z.B. Kümmel, Anis, Fenchel,………) und 12 g Salz.
  • Diesen Teig gut kneten und 1 Tag stehen lassen.
  • Das Backrohr auf 240°C aufheizen, das Brot ins Rohr schieben und 20 Min. backen, auf 210 °C reduzieren und weitere 10 – 15 Min. fertig backen.

Kräuterspaziergang

14. Mai 2016    10:00 – 12:00 Uhr   Baden bei Wien

Du würdest gerne wissen, was in der näheren Umgebung von Baden bei Wien wächst und wie man die Wildkräuter verwenden kann. Wir machen einen 2stündigen Spaziergang oder treffen uns in unserem Kräutergarten (je nach Witterung) und du lernst mehr über die Wildkräuter aus deinem Umfeld. Bitte gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung!
Kosten: € 20,- /Person
Treffpunkt: Wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.
INFO u. ANMELDUNG:  Tel. 0676/9661707


Hopfen (Humulus)

Hofpen 2

Hopfen ist ein Hanfgewächs (Cannabaceae) und kommt auf der Nordhalbkugel vor.

Wuchsart: schnellwachsende, krautig wachsende einjährige Kletterpflanze

Merkmal: Die Stängel und Blattstiele haben Klimmhäckchen, mit denen sie sich nach oben ranken.

Inhaltsstoffe: Hopfenbitter (stickstoffrei), ätherisches Öl, Eugenol, Humulon, Humulen, Lupulon, Lupulin, Gerbsäure, Harze, Campesterol, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Farnesol, Isovalerinsäure

Sammelzeit: junge Sprossen im Frühling, Fruchtzapfen bzw. Ähren im Spätsommer

Verwendung: junge Sprossen als Gemüse, Zapfen als Tee frisch, getrocknet oder als Tinktur

Wirkung: beruhigend

Kräuterspaziergang

16. April 2016    10:00 – 12:00 Uhr   Baden bei Wien

Du würdest gerne wissen, was in der näheren Umgebung von Baden bei Wien wächst und wie man die Wildkräuter verwenden kann. Wir machen einen 2stündigen Spaziergang oder treffen uns in unserem Kräutergarten (je nach Witterung) und du lernst mehr über die Wildkräuter aus deinem Umfeld. Bitte gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung!
Kosten: € 20,- /Person
Treffpunkt: Wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.
INFO u. ANMELDUNG:  wildkraeuter@joando.at, Tel. 0676/9661707


Das war unser Kräuterspaziergang im April 2016:

Löwenzahn

 

 

LÖWENZAHN – TARAXACUM OFFICINALE

Umgangssprachlich: Kuhblume, Pusteblume
Familie: Asteraceae (Korbblütler)
Größe: 10 bis 50 cm
Blätter: lang, lanzettlich, unregelmäßig eingeschnitten
Blüten: gelb, an einem röhrenförmigen Stängel
Stängel: dicke Pfahlwurzel, hellbraun
Wuchsform: grundständige Rosette, mehrjährig
Verbreitung: Europa, Wiesen, Weiden, Äcker, etc.
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Flavonoide, Cumarine, Schleimstoffe, im Frühjahr Zucker (Fructose) – ca. 18 %, im Herbst Inulin ca. 2 %, etc.
Wirkung: bitter tonisch, steigert mild die Gallensekretion, hilfreich bei Leberbeschwerden, Gicht- u. rheumatischen Beschwerden, äußerlich bei Ekzemen u. Hautbeschwerden
Verwendung: Wurzel: Kaffeeersatz, reinigend für Nieren u. Leber
     Blätter: Salat, Kinder sollten nicht zu viel davon essen!
     Blüten: Honig
     Knospen: Essig einlegen
     Saft: gegen Warzen

 

 

Gänseblümchen

Familie: Korblütler
Größe: 4 – 15 cm
Blätter: Blattrosette, 6 – 40 mm lang, 4 – 20 mm breit
Blüten: 4 – 11 mm weiß, März – Nov.
Arten: 15 versch. Arten
Verbreitung: Europa, Amerika, Neuseeland, Weiden, Park, Gärten
Sammeln: Blüten für Salat, Kapernersatz, Tee, Tinkturen
Inhaltsstoffe: Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle, Anthoxanthin, Flavonoide, Fumarsäute, Schleim, Inulin
Aberglaube: Das Gänseblümchen ist einer der ersten Frühlingsboten.  Nachdem man die ersten drei Gänseblümchen im Frühjahr zu sich genommen hat,  dann hat man das ganze Jahr keine Zahnschmerzen, Augenbeschwerden oder Fieber.
Die Gänseblümchen wurden auch am Johannistag mittags zwischen 12 und 13 Uhr gepflückt, und am Körper getragen. Denn so ging den Arbeitern bei der Arbeit nichts mehr schief.
Verwendung: Das Gänseblümchen wird auch als Orakel verwendet. Die einzelnen Blütenblätter einer Blüte werden abgezupft und mit einem Abzählreim verbunden  ( … liebt mich, liebt mich nicht, liebt mich…..).

Werden von Bienen, Hummeln, Schwebfliegen u. Fliegen besucht.